Schulanfang für über 100.000 ABC-Schützen in Bayern

13. September 2011 | Themenbereich: Bayern, Verkehr | Drucken

Zum heutige Schulbeginn appelliert Innenminister Joachim Herrmann an alle Verkehrsteilnehmer: „Die Ferien sind zu Ende. Bayernweit sind wieder über eine Million Kinder und Jugendliche zu ihren Schulen und anschließend nach Hause unterwegs. Gerade für die rund 100.000 ABC-Schützen unter ihnen ist die Herausforderung, den täglichen Schulweg sicher zu bewältigen, besonders groß.“ Die polizeilichen Verkehrserzieher haben auch im vergangenen Jahr mit mehr als 88.000 bayerischen ABC-Schützen ein Schulwegtraining absolviert, ihnen dabei die Gefahren des Straßenverkehrs aufgezeigt und mit ihnen beispielsweise das Überqueren der Fahrbahn oder das richtige Verhalten beim Einfahren eines Schulbusses in die Haltestelle erklärt. Gleichwohl ist den Kindern der Schulweg noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen. Sie sind durch unbekannte Situationen leicht zu verunsichern und wissen manchmal nicht sofort, wie sie reagieren sollen. Herrmann: „Deshalb gilt für alle Autofahrer:! Fuß vom Gas! Im Umfeld von Schulen aufmerksam und bremsbereit sein!“

Die Bayerische Polizei wird auch in diesem Jahr zum Schuljahresbeginn die Schulwege wieder besonders intensiv überwachen, da gerade die ersten Wochen für die ABC-Schützen am gefährlichsten sind. Im letzten Jahr musste sie bayernweit allein während der etwa dreiwöchigen Überwachung zum Schulanfang rund 1.750 Verwarnungen aussprechen.

Herrmann freut, dass sich wieder rund 31.000 Ehrenamtliche bereit erklärt haben, als Schulweghelfer, Schülerlotsen, Schulbusbegleiter oder Schulbuslotsen den Schulweg der Kinder sicher zu machen: „Bayern kann sich glücklich schätzen, mehr Schulweghelfer als alle anderen Bundesländer zusammen zu haben. Darauf können wir stolz sein.“ Diese große Anzahl Ehrenamtlicher sorgt zusammen mit der Landesverkehrswacht, der Polizei und den Schulen dafür, dass es seit mehr als 30 Jahren keinen tödlichen Schulwegunfall auf den so gesicherten Schulwegen mehr gab. „Wir werden auch weiterhin alles dafür tun, dass dies so bleibt“, so Herrmann

Herrmann appelliert an die Autofahrer auch besonders auf radfahrende Schulkinder zu achten. Zwar werden in den Jugendverkehrsschulen fast alle Schüler der 4. Jahrgangsstufe zu verkehrssicheren Radfahrern ausgebildet, dennoch fehlt den Kindern manchmal die Erfahrung. Er bittet auch die Eltern, mit den Kindern die Fahrstrecke intensiv zu üben und die Kinder nicht ohne Helm fahren zu lassen. Herrmann: „Ich bin dafür dankbar, dass es viele Menschen und Institutionen gibt, die den Kindern und Eltern dabei helfen, den täglichen Schulweg unfallfrei zu meistern. Dafür gebührt ihnen höchster Dank und Anerkennung!“

 

 

 

 

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