Anforderungen an private Sicherheit haben zugenommen

12. September 2011 | Themenbereich: Security | Drucken

„Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Tragödie des 11. September 2001 auf die Sicherheitswirtschaft sind nur sehr schwer zu beziffern“, erklärte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT, in Bad Homburg. Ein „Boom“ sei dadurch jedenfalls nicht ausgelöst worden, so Olschok. Gestiegen sei durch den 11. September 2001 allerdings das öffentliche und private Bewusstsein für Sicherheit. Deutlich zugenommen haben die Anforderungen an Maßnahmen zum Schutz von Personen und Gebäuden. Diese zeigen sich vor allem in der Luftsicherheit, in der maritimen Sicherheit und auch in verschärften Zutrittskontrollen von Gebäuden. „Die Sicherheit in der Waren- und Lieferkette ist in den letzten 10 Jahren zu einer weltweiten Herausforderung für die Sicherheitswirtschaft geworden“, so Olschok.

Das Wachstum bei Sicherheitsdienstleistern seit 2001 führte Olschok im Wesentlichen auf klassische Out-Sourcing-Prozesse insbesondere bei Unternehmen zurück. „Die Sicherheitslage und ihre Bewertung sind seit 2001 komplexer geworden. Die Anforderungen an Sicherheitsaufgaben haben zugenommen. Dies hat zweifelsohne den Trend verstärkt, dass die Wirtschaft Sicherheitsaufgaben fremd vergibt“, meint der BDSW-Hauptgeschäftsführer.

Der 11. September habe deutlich gemacht, dass offene Gesellschaften leicht angreifbar und verwundbar seien. Deshalb komme dem „Schutz kritischer Infrastrukturen“ seit dem eine herausragende sicherheitspolitische Bedeutung zu. Beispielhaft nannte Olschok den Einsatz von über 15.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern im Rahmen der Luftsicherheitsgesetzgebung. Außerdem habe sich in den letzten 10 Jahren in Deutschland die Erkenntnis durchgesetzt, dass Innere Sicherheit nur durch das Zusammenwirken staatlicher und privater Sicherheitsakteure möglich sei. „Dies habe Eingang in die von der Innenministerkonferenz im Jahre 2009 vorgelegte Fortschreibung des Programms Innere Sicherheit gefunden. Erstmals werden darin die privaten Sicherheitsdienste als bedeutender Teil der Sicherheitsarchitektur anerkannt“, erklärte Olschok abschließend.

 

 

2 Kommentare
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  1. Guten Morgen Ihr Sicherheitsnadeln im Bundesgebiet !!!!!!!!!!!!!!!!!
    Ist alles sehr schön was HerrOlschok hier zum besten gibt. Viele Kunden zahlen einen
    guten Preis für gute Sicherheitsdiensleistungen. Viele Sicherheitsfirmen geben es
    aber nicht an Ihre Mitarbeiter weiter. Mitarbeiter werden mit 6,53 Euronen
    abgespeist.Einfache Tätigkeiten.Bei Pippe wird es so gemacht. Dabei haben wir fast alle
    Bildschirmarbeitsplätze = EMZ, BMZ, Alarmaufschaltungen,verfolgungen uä.
    Dieses sollten sich die Herren in Osnabrück mal vor Augen führen.Das eigesparte Geld
    wird wieder für irgendwelche Stiftungen natürlich steuerlich begünstigt eingesetzt.
    Das Bundesverdienstkreuz am Bande ist Ihnen sicher !!!!!!!!!!!!!!!
    Es grüßt ein Mitarbeiter der die Euronen noch von zu Hause mitbringt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. und die anforderungen werden gleich an die mitarbeiter weitergegeben.
    aber zahlen will keiner dafür!!!!!!

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