Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention

11. September 2011 | Themenbereich: Prävention | Drucken

Die Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) blickt heute auf ihre Gründung vor zehn
Jahren zurück. In Potsdam haben daher die Kuratoren des DFK sowie zahlreiche Gäste aus Politik und
Wissenschaft über die zukünftigen Herausforderungen kriminalpräventiver Arbeit diskutiert.
Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich, der Präsident des DFK-Kuratoriums ist, sagte bei der
Veranstaltung: „Straftaten vorzubeugen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Alle Bürgerinnen
und Bürger können einen Beitrag dazu leisten, Kriminalität einzudämmen. Die letzten zehn Jahre der
Stiftung haben gezeigt, wie wichtig es ist, die Menschen über die Möglichkeiten von
Kriminalprävention zu informieren.“

Dr. Rüdiger Grube, DFK-Vizepräsident und Vorstandsvorsitzender des Kuratoriumsmitglieds Deutsche
Bahn AG nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil. Die Deutsche Bahn ist mit gutem Beispiel
vorangegangen, indem sie ein nachweislich wirksames Präventionsprogramm – das auf die Altersstufe
der 12 bis 16-Jährigen zugeschnittene und die Förderung sozialer Kompetenzen in den Blick nehmende
„fairplayer.manual“ – für die Dauer von zunächst fünf Jahren finanziell unterstützt.
Die Gründung des DFK als gemeinnützige Stiftung folgte der Erkenntnis, dass wirksame und
nachhaltige Präventionsarbeit nicht Aufgabe einzelner Akteure allein – beispielsweise der Polizei
oder der Kommunen – sein kann, sondern Prävention eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft darstellt.

Dies spiegelt sich nicht nur in der Zusammensetzung des Kuratoriums wider, dem neben Bund und
Ländern auch große, mittlere und kleine Wirtschaftsunternehmen, Gewerkschaften, Verbände,
Religionsgemeinschaften und kommunale Gebietskörperschaften angehören, sondern zeigt sich auch im
breitgefächerten Themenspektrum der Stiftung.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.