GdP-Postkartenaktion zeigt Wirkung!

9. September 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Nachdem die Beratungen im Innenausschuss vertagt wurden, kann der Landtag darüber noch nicht entscheiden. Alle Landtagsfraktionen haben zwischenzeitlich erkannt, dass nachgebessert werden muss. Die Landtagsfraktion Bündnis 90/die Grünen haben einen eigenen Vorschlag veröffentlicht. Die Einmalzahlung von 360 Euro soll für alle Beamtinnen und Beamten und 120 Euro für Anwärte-rinnen und Anwärter gezahlt werden. Darüber hinaus sollen der einfache und der mittlere Dienst die lineare Besoldungserhöhung von 1,5% zeitgleich mit den Tarifbeschäftigten, also rückwirkend zum 1. April, erhalten.
Für den gehoben und höheren Dienst soll die Besoldungserhöhung, wie bereits von CDU und FDP vorgeschlagen, erst am 1. Oktober 2011 gezahlt werden.

In der zweiten Stufe der Übertragung des Tarifergebnisses sollen:

  • • der mittlere Dienst ab 1. Juni,
  • • der gehobene Dienst ab 1. September
  • • und der höhere Dienst ab 1. Oktober 2012

eine 2,6prozentige Erhöhung erhalten.
„Diesen Vorschlag lehnen wir ab!“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Jörg Bruchmüller am Rande einer Sitzung.
Ebenfalls völlig inakzeptabel sei die Koppelung dieses abgemilderten Kürzungsvorschlags mit einer weiteren Absenkung der Beihilfe.

Bruchmüller weiter: „Wer bei der Polizei die Beihilfe kürzen will, um dadurch den Landeshaushalt zu sanieren oder Gehaltserhöhungen kostenneutral zu gewähren, hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht! Wie bereits 2008 erweisen sich die Grünen als trickreiche Wiederholungstäter und wollen sich offensichtlich für mögliche Koalitionsoptionen salonfein machen.“

Die GdP wird jedweden Vorschlag, der finanzielle Verschlechterungen bei den hessischen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten vorsieht, als Affront gegen die Arbeit der hessischen Polizei betrachten!

Mit Blick auf die zurückliegenden Einkommensjahre steht fest: 17 Prozent Reallohnverlust in den letzten zehn Jahren reichen! Das Maß ist voll!

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