Gleichstellung mit den Bundeswehrsoldaten im Ausland

7. September 2011 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Wenn die Bundesregierung die Versorgungssituation für die Bundeswehrsoldaten, die ihren Einsatz auch im Ausland ausüben, in Zukunft verbessern will, dann soll das auch für die im Ausland eingesetzten Polizisten gemacht werden. Diese Forderung stellte der Fachverband Bundespolizei in der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) auf.

So sollen unter anderem für die Bundeswehrsoldaten die Entschädigung für schwere Verwundungen von 80.000 Euro auf 150.000 Euro angehoben werden. Auch Hinterbliebene sollen besser versorgt, die Sätze für ihre Entschädigungen werden dadurch angehoben.

Weiterhin sieht der Vorschlag der Bundesregierung vor, dass eine Weiterbeschäftigung im öffentlichen Dienst verbessert wird.

Frank Richter von der DPolG bemerkte dazu, das es für die Fachkommission Behindertenangelegenheiten in der DPolG überhaupt nicht verständlich sei, dass dies nur für die Bundeswehr, nicht aber für die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten gelten soll, die in Auslandseinsätzen verletzt worden sind. „Deswegen haben wir uns an den DPolG-Bundesvorsitzenden gewandt. Rainer Wendt habe das Problem daraufhin sofort als zusätzlichen Tagesordnungspunkt für das Gespräch der DPolG-Bundesleitung mit dem Bundesinnenminister am 4. Oktober angemeldet“, erläuterte Richter.

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