Castor

5. September 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Der Castor soll noch in diesem Jahr rollen, auch wenn noch kein konkreter Termin feststeht. Die GdP Niedersachsen hat bereits im Juli 2011 erklärt, dass ein Transport in diesem Jahr nicht durchführbar ist. Nach dem Anstieg der Strahlenbelastung im Zwischenlager Gorleben, konkretisieren sich die Befürchtungen, dass eine Gefährdung der Bevölkerung und auch der Einsatzkräfte vorliegt.

Dietmar Schilff: „Eine Gefährdung sowohl der Bevölkerung als auch der eingesetzten Kolleginnen und Kolleginnen muss restlos ausgeschlossen sein, bevor ein erneuter Transport durchgeführt wird. Die Landesregierung darf in ihrer Verantwortung für die Menschen im Wendland und im Rahmen der Fürsorgepflicht auch für die Beschäftigten der Polizei nicht zulassen, dass sich Gesundheits- und Umweltschäden in bisher nicht absehbarem Ausmaß realisieren.“

Die GdP Niedersachsen bekräftigt damit ihre Forderungen aus dem März 2011 nach intensiver Überprüfung der Zwischenlager und einer Garantie aller erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen.

Die Auswertungen der beim letzten Transport über Dosimeter erfassten Strahlenbelastung sind bis heute der GdP Niedersachsen nicht zugänglich gemacht worden. Unabhängig von der Gefahr am Zwischenlager müssen auch diese Ergebnisse zur Grundlage einer Entscheidung gemacht werden.

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