Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen

1. September 2011 | Themenbereich: Strafvollzug | Drucken

Justizminister Thomas Kutschaty hat den 54-jährigen Psychologen Werner Heß zum Leiter der Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen in Wuppertal ernannt.

„Werner Heß ist mit seinem reichen Erfahrungsschatz – nicht nur im Strafvollzug – der richtige Mann, um die Ausbildung für die Laufbahnen des mittleren Dienstes im nordrhein-westfälischen Justizvollzug konsequent fortzuentwickeln und zu optimieren“, erklärte der Minister heute (Dienstag, 30. August 2011) in Düsseldorf. Ziel sei die optimale Vorbereitung der Nachwuchskräfte auf den schwierigen Vollzugsalltag. Theoretisches Fachwissen allein helfe dabei nicht weiter. Der Justizvollzug brauche vielmehr Persönlichkeiten, denen es gelinge, die Inhaftierten auf ein Leben ohne Straftaten vorzubereiten und zugleich die Allgemeinheit vor weiteren Straftaten zu schützen. „Hiervon profitieren die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes“, so der Minister.

Heß trat nach einer Handwerkerlehre und dem Studium der Psychologie in Berlin und Exeter (Großbritannien) sowie anschließender Berufstätigkeit als Psychologe 1989 zunächst in den Justizvollzug des Landes Berlin ein. Berufliche Erfahrungen sammelte er in der Justizvollzugsanstalt (JVA) für Frauen in Berlin sowie als Leiter der Einweisungsabteilung bei der Justizvollzugsanstalt Tegel. Im März 2001 wechselte der gebürtige Paderborner nach Nordrhein-Westfalen und übernahm die Funktion des Fachdezernenten für den psychologischen Dienst zunächst im ehemaligen Justizvollzugsamt Westfalen-Lippe, später im Landesjustizvollzugsamt Nordrhein-Westfalen in Wuppertal. Nach dessen Auflösung wurde er im Januar 2008 an die JVA Castrop-Rauxel versetzt. Von März 2009 bis April 2011 war er stellvertretender Leiter der JVA Gelsenkirchen. Zuletzt arbeitete er in leitender Funktion in der JVA Hagen.

Werner Heß ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

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