Sachsen rüstet auf gegen Datendiebstähle und Cyberangriffe

24. August 2011 | Themenbereich: Innenminister, Sachsen | Drucken

Heute hat das Sächsische Kabinett die Leitlinie zur Gewährleistung der Informationssicherheit in der Landesverwaltung beschlossen. Dabei handelt es sich um die wesentliche Strategie für den Aufbau eines übergreifenden Informationssicherheitsmanagements der Landesverwaltung.

Staatsminister Dr. Jürgen Martens: „Moderner Informations- und Kommunikationstechnologie gehört auch in der sächsischen Verwaltung die Zukunft. Zugleich steigt die Gefährdung öffentlicher Infrastrukturen durch Datendiebstähle und andere Cyberangriffe. Mit der Leitlinie zur Gewährleistung der Informationssicherheit haben wir den zentralen Ankerpunkt zur Umsetzung effektiver Schutzmaßnahmen geschaffen.“

Wesentliche Inhalte der Leitlinie sind:
• die verbindliche Festlegung der Landesverwaltung auf die einheitlichen Sicherheitsstandards des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik sowie
• die Einrichtung einer Sicherheitsorganisation mit einem Beauftragten für Informationssicherheit in allen Fachressorts.
• Zusätzlich wird ein Sicherheitsnotfallteam („CERT“) aufgebaut, das die Behörden und Einrichtungen des Freistaates Sachsen zu Fragen der Informationssicherheit berät.

Sachsens Beauftragter für Informationstechnologie (CIO) und Justizstaatssekretär Dr. Wilfried Bernhardt betont: „Im sächsischen Verwaltungsnetz sind schon heute über 60.000 Computer von Landes- und Kommunalbehörden miteinander vernetzt. Teilweise werden hoch sensible Daten privater Bürger und Firmen verarbeitet. Deshalb ist ein entschlossenes und einheitliches Handeln aller Ressorts mit dem Ziel, Sicherheit und Datenschutz vollumfänglich zu gewährleisten, unumgänglich.“

Der Beschluss der Leitlinie ist dabei nur ein erster Schritt zur Erhöhung der Informationssicherheit im Freistaat Sachsen. Als nächste Schritte sind die Etablierung eines einheitlichen Vorgehens bei IT-Sicherheitsvorfällen und die Vernetzung mit dem geplanten bundesweiten CERT-Verbund geplant.

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