Polizeiarbeit braucht Nachhaltigkeit statt Aktionismus

24. August 2011 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

„Wir betrachten den, in Berlin offensichtlich durch die anstehenden Senatswahlen ausgelösten, politischen Aktionismus bei der Bekämpfung der Auto – Brandstiftung mit Sorge. Dieses Verhalten ist eher geeignet, Nachahmertaten für das „hirnlose“ Anzünden von parkenden Autos auch in weiteren Städten auszulösen, als es der Polizei bei ihrer Arbeit hilft“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin. Solche Entwicklungen sind nur mit nachhaltiger Polizeiarbeit und nicht mit Aktionismus zu lösen. Die Polizeien der Länder und die Bundespolizei können diese Kriminalitätsentwicklung dann beherrschen, wenn sie über das notwendige Personal und die erforderlichen Mittel verfügen. Sowohl bei den Polizeien der Länder als auch bei der Bundespolizei werden jedoch weiter Personal und die erforderlichen Haushaltsmittel für die notwendige Ausrüstung gestrichen. „Der Rückzug der Politik auf wahlkampftaktischen Aktionismus schadet der Polizei und der Sicherheit der Menschen in unserem Land“, so Scheuring.

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