Minister de Maizière sagt dem BundeswehrVerband enge Zusammenarbeit zu

18. August 2011 | Themenbereich: BundeswehrVerband | Drucken

Verteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière will mit dem Deutschen BundeswehrVerband bei der Neuausrichtung der Streitkräfte eng zusammenarbeiten. Dies sagte der Ressortchef dem Bundesvorstand des Verbandes auf dessen jüngster Sitzung zu.

Besonders in der Frage, wie der Soldatenberuf attraktiver werden kann, sei eine enge Kooperation notwendig. Bundesvorsitzender Oberst Ulrich Kirsch verdeutlichte die aus Sicht des Verbandes dringend erforderlichen Maßnahmen, etwa den adäquaten Ausgleich für mehr geleisteten Dienst sowie die Wahlfreiheit zwischen Umzugskostenvergütung und Trennungsgeld.

Der Minister betonte erneut, dass der Anreiz für den Eintritt in die Streitkräfte nicht nur finanzieller Art sein dürfe. „Das ist nicht ausschließlich mit Geld zu lösen“, sagte de Maizière, als er auf mögliche Nachwuchsprobleme angesprochen wurde. Er rate im Übrigen zur Gelassenheit. In ein oder zwei Jahren werde man das Freiwilligenmodell bewerten und, falls nötig, verbessern.

Einen Mentalitätswandel will de Maizière mit Blick auf die Arbeitsabläufe innerhalb der Bundeswehr erreichen. „Die unteren Hierarchieebenen sollten nicht alles ans Ministerium weiterreichen, sondern wieder mehr Eigenverantwortung übernehmen“, sagte der Minister.

De Maizière war erstmals in der Bundesvorstandssitzung des Verbandes zu Gast. Er bescheinigte der Interessenvertretung der aktiven und ehemaligen Bundeswehrangehörigen, ein kritischer, aber stets konstruktiver Ansprechpartner zu sein. Dieses für eine erfolgreiche Reform der Bundeswehr erforderliche Miteinander wolle er fortsetzen.

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