BKA ist wichtiger Eckpfeiler der deutschen Sicherheitsarchitektur

18. August 2011 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

„Das Bundeskriminalamt ist weltweit eine der modernsten und leistungsfähigsten Polizeibehörden sowie ein im Ausland anerkanntes Aushängeschild der deutschen Polizei. Angesichts andauernder Bedrohungen durch fundamentalistischen Terrorismus und organisierte Kriminalität sowie neuerer Herausforderungen durch den sogenannten Cyber-War ist ein reibungslos funktionierendes Bundeskriminalamt von hoher sicherheitspolitischer Bedeutung“, sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, anlässlich des heutigen Festaktes zum 60jährigen Bestehen des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden. Das BKA, so Witthaut, sei ein wichtiger Eckpfeiler der deutschen Sicherheitsarchitektur und benötige daher nachhaltigen politischen Rückhalt.

GdP-Vorsitzender Witthaut sowie der Vorsitzende des GdP-Bezirks Bundeskriminalamt, Jürgen Vorbeck, lobten indes die Tatkraft Bundesinnenministers Dr. Hans-Peter Friedrich, der den umstrittenen Plan seines Amtsvorgängers, BKA und Bundespolizei zu fusionieren, verwarf. Damit, so die Gewerkschafter, habe der Bundesinnenminister ein gutes Gespür einerseits für die Stichhaltigkeit besserer Argumente und andererseits für die Ängste und Sorgen der Beschäftigten bei BKA und Bundespolizei bewiesen.“

GdP-BKA-Vorsitzender Jürgen Vorbeck forderte in seiner Festrede eine bessere personelle Ausstattung an den Standorten des Bundeskriminalamtes: „Aktuell sind wir an unserer Belastungsgrenze angelangt. Da helfen auch Umorganisationen oder die Einführung besserer IT wenig. Der seit 1993 laufende Abbau von rund 500 Stellen in der Kriminaltechnik, der kriminalistischen Forschung, der Informationstechnik und der Verwaltung erschwert unsere Aufgabenerfüllung erheblich. Die kommenden Kürzungen, nicht zuletzt auf Grund der Schuldenbremse, werden sich auf fast jeden Arbeitsbereich und damit auch auf Sicherheit Deutschlands auswirken.“

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