Vom Landeskriminalamt zum Verfassungsschutz

17. August 2011 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Schleswig-Holstein | Drucken

Neuer Leiter der Verfassungsschutzabteilung im schleswig-holsteinischen Innenministerium wird der bisherige Direktor des Landeskriminalamts (LKA) Brandenburg, Dieter Büddefeld. Die Landesregierung folgt mit dieser Personalentscheidung einem entsprechenden Vorschlag von Innenminister Klaus Schlie. Büddefeld, der sein neues Amt am 1. Oktober antritt, ist Nachfolger von Horst Eger, der nach sechs Jahren an der Spitze des Nachrichtendienstes Ende August mit dem Erreichen der Altergrenze in den Ruhestand geht. Nach einer bundesweiten Ausschreibung wurde Dieter Büddefeld unter mehreren Bewerbern ausgewählt. Der 1960 im hessischen Wetzlar geborene Büddefeld ist von Hause aus Polizeibeamter. Nach dem Abitur trat er 1978 in die Polizei des Landes Hessen ein. Der Ausbildung zum mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienst folgte ein Studium an der Polizeiführungsakademie in Münster.

Innenminister Klaus Schlie sagte am Dienstag (16. August) in Kiel, er sei erfreut, dass es gelungen sei, mit Dieter Büddefeld einen ausgewiesenen Staatsschutz-Fachmann mit langjähriger Führungserfahrung in hervorgehobenen Positionen in Sicherheitsbehörden gewonnen zu haben. Als der Leitende Kriminaldirektor im Bundeskriminalamt (BKA), Dieter Büddefeld, im September 2004 Direktor des LKA Brandenburg wurde, hatte er bereits mehr als 15 Jahre beim Bundeskriminalamt und im Bundesministerium des Innern in allen Bereichen des Staatsschutzes (Links-/Rechtsextremismus/-terrorismus, Internationaler Terrorismus und Spionage) in verantwortungsvoller Position gearbeitet. Aufgrund seiner Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien sei er mit den besonderen Erfordernissen der Zusammenarbeit, die sich besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Gefährdungs- und Bedrohungssituation durch Extremismus/Terrorismus ergeben, in besonderem Maße vertraut. Büddefeld war auch Dozent und Fachbereichsleiter an der Polizeiführungsakademie in Münster.

Quelle: Innenministerium Schleswig-Holstein

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