Landespolizei verliert engagierten und konstruktiven Interessenvertreter

12. August 2011 | Themenbereich: Brandenburg, Innenminister, Innere Sicherheit | Drucken

Innenminister Dietmar Woidke hat den am Donnerstagabend verstorbenen Landes-Ehrenvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund (DPolG), Frank Domanski, als einen „außerordentlich engagierten und kompetenten Gewerkschaftsfunktionär“ gewürdigt. Domanski habe in seiner ehrenamtlichen gewerkschaftlichen Tätigkeit viel für die Polizeiangehörigen und deren erfolgreiche Arbeit getan. „Die Landespolizei verliert mit Frank Domanski einen engagierten und dabei stets konstruktiven Interessenvertreter. Mit großer Beharrlichkeit und erheblichem Nachdruck hat sich Domanski über viele Jahre erfolgreich für die Belange der Kolleginnen und Kollegen in der Polizei eingesetzt. Dafür wurde er bei den Polizisten, aber auch bei den Verantwortlichen in Polizei und Politik geschätzt. Wir sind in diesen schweren Stunden bei seiner Familie“, sagte Woidke, der sich betroffen und bestürzt über den frühen Tod des 50-jährigen Polizeibeamten zeigte.

Frank Domanski war seit 1982 Polizist. Zuletzt war er im Sachbereich Prävention des Polizeipräsidiums eingesetzt. Domanski war nach der Wende maßgeblich an Aufbau und Entwicklung des DPolG-Landesverbandes beteiligt. Er gehörte bereits 1990 dem ersten DPolG-Landesvorstand an und trat im Dezember 1993 als Vorsitzender an dessen Spitze. 2009 gab Domanski, der über mehrere Jahre auch Mitglied im DPolG-Bundesvorstand war, den Landesvorsitz aus gesundheitlichen Gründen ab. Im Landesvorstand des Deutschen Beamtenbundes (dbb) vertrat Domanski bis zuletzt als stellvertretender dbb-Landesvorsitzender die Polizeibediensteten.

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