Jugendfeuerwehr Sachsen für Demokratie

12. August 2011 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Sachsen | Drucken

Innenminister Markus Ulbig begrüßte heute engagierte Freiwillige Feuerwehrmänner und -frauen des Landesfeuerwehrverbandes Sachsen e. V. im Innenministerium, um sich über ihr Engagement gegen Extremismus zu informieren und die gesellschaftliche Verantwortung von Freiwilligen Feuerwehren sachsenweit zu würdigen.

Innenminister Markus Ulbig: „Die Freiwilligen Feuerwehrmänner und -frauen löschen nicht nur Brände, sondern engagieren sich tagtäglich in der Kinder- und Jugendarbeit, bringen sich in die Lokalpolitik ein und sind Verantwortungsträger in ihren Heimatorten. Das macht die Freiwilligen Feuerwehren gerade im ländlichen Raum zu einer wichtigen demokratischen Stütze, auch im Kampf gegen Extremismus“.

Der Landesfeuerwehrverband Sachsen e. V. wird seit Jahresbeginn vom Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministerium des Innern für die Stärkung seiner verbandsinternen demokratischen Praxis sowie sein aktives Eintreten gegen extremistische Denkmuster und Verhaltensweisen gefördert. Im Rahmen des Projekts „Handeln bevor es brennt – Jugendfeuerwehr Sachsen für Demokratie“ werden nun zehn Konfliktberater im Themenbereich Demokratie und Extremismus ausgebildet.

„Die Konfliktberater werden in einer dreiteiligen Ausbildung darauf vorbereitet, Feuerwehren vor Ort im Problemfall zu unterstützen und vertrauensvoll zu beraten. Das kann sowohl ein Fall von demokratiegefährdender Einflussnahme durch Dritte sein, aber auch ein Mobbingfall oder andere Konflikte. Insgesamt wollen wir die Kameradinnen und Kameraden dazu ermutigen, Probleme offen zu kommunizieren und gemeinsam zu lösen“, erklärt Projektleiter Mike Brendel.

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