50. Jahrestag des Mauerbaus mahnt zur Erinnerung an die Opfer

12. August 2011 | Themenbereich: Parteien, SPD | Drucken

Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August 1961 erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Dagmar Ziegler: Der Beginn des Baus der Mauer am 13. August 1961 steht für die Teilung unseres Landes und markiert einen schmerzlichen Einschnitt in das Leben und die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger. Über Nacht wurde Vertrauen und Zuversicht einer ganzen Generation verspielt und das Grauen begann mit ersten Abriegelungen für den späteren „antifaschistischen Schutzwall“.

Trotzdem haben die Menschen innerhalb und außerhalb der Mauergrenze die Hoffnung nicht aufgegeben. Begleitet durch die kontinuierliche Politik der Versöhnung Willy Brandts und die Kraft des Aufbruches ist den Menschen in der damaligen DDR gelungen, was zuvor noch kein Volk geschafft hat: Eine friedliche Revolution hat die Mauer zum Einsturz gebracht und die Einheit Deutschlands in Frieden und Freiheit ermöglicht. Nun sind die Reste der Mauer ein Denkmal trauriger Geschichte und das Zeichen der überwundenen Teilung.

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten verneigen uns vor der Kraft und dem Mut der Menschen, die dem Regime Paroli geboten haben und trauern um die Opfer der Gewalt.

Die Lebensbedingungen in Ost und West waren verschieden, auch deshalb verdient die Lebensleistung der Menschen in Ostdeutschland und die Bewältigung ihres Alltags mit allem Glück und Leid besondere Anerkennung und Respekt.

Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus sind wir demütig und schauen gleichzeitig nach vorne in eine demokratische Gesellschaft, in der wir mit aller Kraft für Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit eintreten, damit die Menschen in Deutschland ihre gemeinsame Zukunft in Frieden und Wohlstand leben können. Denn nur mit gleichwertigen Lebensverhältnissen in Ost und West, Nord und Süd schaffen wir die Vollendung der sozialen Einheit.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.