Versuchtes Tötungsdelikt auf Polizeibeamte in Gelsenkirchen

9. August 2011 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Polizei | Drucken

Am Montag um 23.50 Uhr meldete ein Anrufer bei der Einsatzleitstelle einen Verkehrsunfall auf der Waterbergstraße im Ortsteil Bulmke – Hüllen und bat um Entsendung eines Streifenwagens. Die Besatzung traf gegen 00.20 Uhr vor dem Haus in Höhe Nr.: 22 ein und verließ den Streifenwagen. Sofort griff eine männliche Person die Polizeibeamtin (30 J.) und den Polizeibeamten (45 J.) heftig und hinterrücks an und stach massiv auf sie ein. Dem Beamten gelang es noch seine Dienstwaffe zu ziehen und auf den Angreifer (21 J.) aus Gelsenkirchen zu schießen. Dieser wurde auch mehrfach getroffen. Der Beamten konnte trotz seiner schweren Verletzungen noch einen Notruf abzusetzen. Die kurz darauf eintreffen Polizeibeamten fanden alle drei Personen schwer verletzt vor. Rettungswagen brachten sie in Krankenhäuser. Dort wurden alle notoperiert. Es bestand bei allen akute Lebensgefahr.

Nach ärztlicher Behandlung besteht zurzeit bei den Schwerverletzten keine akute Lebensgefahr mehr.

Die schwer verletzten Polizisten, ihre Familien sowie die Kolleginnen und Kollegen ihrer Dienstgruppe werden von Opferschutzbeauftragten und dem Betreuungsteam des Landes NW betreut. Eine Mordkommission aus Recklinghausen hat die Ermittlungen übernommen. Bisher konnten sowohl die schwer verletzten Polizisten, als auch der ebenfalls schwer verletzte Tatverdächtige nicht vernommen werden. Dies wird auch am heutigen Tag nicht mehr geschehen.

Die Motivlage ist bislang völlig unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Gelsenkirchen

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