BDK im Infoaustausch mit der Polizeiakademie Niedersachsen

4. August 2011 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Am 02.08.2011 waren der Landesvorsitzende Ulf Küch und der Landesschriftleiter Christian Mehner zu einem verabredeten Informationsaustausch Gast an der Polizeiakademie Niedersachsen. Der Direktor der PA, Herr Johannes Kaul, stand für ein interessantes und informatives Gespräch zur Verfügung.

Dabei wurde die künftige Direktzuweisung von 50 Absolventinnen und Absolventen der Polizeiakademie in die Ermittlungsbereiche thematisiert. Herr Kaul stellte klar, dass drei Kriterien für die Auswahl der Studenten für den Ermittlungs- wie auch für den Einsatzbereich bei der nachfolgenden Zuweisung entscheidend sind:

1. Wahl des Schwerpunktstudiums
2. Freiwilligkeit bei der Wahl zwischen ESD und ermittelndem Bereich
3. Leistungskriterien

Die Auswahl vor Ort erfolgt dabei später ausschließlich durch die zuständige Polizeibehörde.

Durch den Landesvorsitzenden Ulf Küch wurde angeregt, die Wahl des Studienschwerpunktes auf den Zeitpunkt nach Abschluss des Moduls 13 (Ermittlungen) zu legen. Nach Erkenntnissen des BDK aus den Kreisen von Bachelorstudenten ist es diesen erst danach möglich, sich über den jeweiligen Bereich ein genaues Bild zu machen und dann die eigene berufliche Zukunft in der niedersächsischen Polizei für sich zu planen.

Ferner wurde über die Einführung von landesweiten Standards beim Wechsel in die ermittelnden Bereiche sowie über das Wissensmanagement an der PA gesprochen. Der BDK würde es begrüßen, wenn unsere Polizeiakademie in Nienburg bei der Erarbeitung und Begleitung von Standards in Überleitungslehrgängen, sowie bei einem Wissensmanagement durch ihre Fachleute die fachliche Federführung hätte. Es kann nach unserer Auffassung nicht sein, das einige Direktionen hier vorbildlich agieren, wenn es daneben noch Behörden gibt, in denen keinerlei Vorbereitung für Kollegen aus dem ESD erfolgt, die in die ermittelnden Bereich wechseln.

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