Keine Entspannung bei der Verkehrsunfallentwicklung

3. August 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Mit großer Besorgnis nimmt die GdP NRW die Entwicklung der Verkehrsunfallstatistik für das erste Halbjahr zur Kenntnis. Auch wenn die Gesamtunfallzahlen stagnieren (ein leichter Rückgang von 0,6 %), ist der Anstieg der im Verkehr getöteten (ein Plus von 14,5 %) und der schwerverletzten Verkehrsteilnehmer (Plus 9,5 %) Besorgnis erregend. Laut Statistik ist vor allem die Gruppe der Zweiradfahrer überproportional von schweren Unfällen mit Todesfolge betroffen.
„Zweiradfahrer haben im Straßenverkehr in NRW ein besonders hohes Risiko verletzt oder getötet zu werden“, kommentierte der Landesvorsitzende Frank Richter die Zahlen der Verkehrsunfallentwicklung.

Besonders auffällig ist, dass gerade Zweiradfahrer bei schweren Unfällen häufig nicht zu den Verursachern, sondern zu den Verkehrsopfern zählen.

Frank Richter: „Dieser erschreckenden Entwicklung muss aus polizeilicher Sicht eine höhere Verkehrsüberwachungsdichte entgegengesetzt werden und gleichzeitig sind Präventionsmaßnahmen, die die Gefahren im Straßenverkehr verdeutlichen, zu erhöhen. Auch ist jeder Verkehrsteilnehmer gefordert, seinen eigenen Beitrag zu einer höheren Verkehrssicherheit beizusteuern. Fahrsicherheitstrainings helfen hier, die Gefahren im alltäglichen Straßenverkehr besser zu bewältigen.“

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