Technik kein Ersatz für genügend Polizei!

31. Juli 2011 | Themenbereich: Bayern, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Rainer Nachtigall, stellvertretender Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), begrüßt die Einführung moderner Dokumentenlese- und –prüfgeräte zur Passkontrolle an den Flughäfen Nürnberg und Memmingen. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass auch die neuesten technischen Hilfsmittel an Flughäfen nicht den Einsatz von genügend Sicherheits- und Kontrollpersonal ersetzen können. In diesem Zusammenhang kritisiert Nachtigall die im Verhältnis zum Fluggastaufkommen zu geringe Polizeipräsenz. Außerdem fordert er die Einführung mobiler Lesegeräte bei den Fahndungseinheiten.

Die Bayerische Polizei soll an diesen Flughäfen die Sicherheit und die Durchführung von Grenzkontrollen gewährleisten. Diese Aufgabenwahrnehmung darf sich in personeller Hinsicht – wie beim Allgäu Airport Memmingen – nicht auf andere Polizeidienststellen auswirken, bei denen hierfür Personal abgezogen wird. Die DPolG spricht sich daher für eine ausreichende Personalausstattung ohne „Leihpolizisten“ von anderen Polizeidienststellen aus. Im Verhältnis zu anderen deutschen Flughäfen mit vergleichbarem Fluggastaufkommen gibt es auch bei der Polizeiinspektion am Nürnberger Flughafen deutlichen personellen Nachholbedarf.

Nachtigall fordert, den gleichen hohen technischen Standard wie an den Flughäfen auch bei den Fahndungseinheiten der Bayerischen Polizei einzuführen. Er weist darauf hin, dass die vom Innenminister vorgestellten Dokumentenlese- und –prüfgeräte auch in mobiler Version angeboten werden.

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