„Extremistisches Gedankengut nicht auf die leichte Schulter nehmen“

25. Juli 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat an die Nutzer des Internet appelliert, extremistisches und menschenfeindliches Gedankengut in Blogs und Foren nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und sich nicht zu scheuen, der Polizei Hinweise darauf zu geben. GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut: „Wir kommen nicht darum herum, derart auffällig gewordenen Personen zu registrieren und zu identifizieren.“
Einen vollständigen Schutz vor unmenschlichen Tätern und Taten werde es, so Witthaut, nie geben. „Die Polizei kann nicht in die Köpfe der Menschen schauen und sie sollte es auch nicht tun können. Dennoch ist jeder zur Wachsamkeit gegenüber solchen tickenden Zeitbomben aufgerufen. Einmal mehr die Polizei zu informieren, ist besser, als einmal zu wenig.“

Zudem forderte der Gewerkschaftsvorsitzende, Regeln zur Kontrolle der Abgabemengen von Stoffen, die zum Bau von Sprengsätzen geeignet sind, sehr ernst zu nehmen. Witthaut: „Wenn die Möglichkeiten, Terroranschläge zu verüben, eingeschränkt werden sollen, hat das Einschränkungen für eine freie Gesellschaft zur Folge. Darüber muss man sich im Klaren sein.“

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