Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität

22. Juli 2011 | Themenbereich: Kriminalität, Sachsen | Drucken

In der vergangenen Nacht fand eine weitere Großkontrolle der sächsischen Polizei in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei statt. Mit diesen Maßnahmen wird der Fahndungsdruck insbesondere im Bereich der grenzüberschreitenden Kriminalität konsequent aufrecht erhalten.

Es waren insgesamt ca. 500 Beamte der Landes- und Bundespolizei im Einsatz. Von Mittwochnacht bis in die frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstags gab es sachsenweit sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen auf Autobahnen sowie Bundes- und Staatsstraßen.

In Zahlen stellt sich dieser Fahndungstag so dar:

  • 2668 Personen und 1931 Fahrzeuge wurden überprüft,
  • 80 Personen und 592 Fahrzeuge wurden durchsucht,
  • 22 Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, davon neun wegen Rauschgiftdelikten, acht wegen Verkehrsstraftaten und zwei wegen Eigentumsdelikten
  • 136 Verkehrsordnungswidrigkeiten wurden festgestellt.

An der Anschlussstelle Pulsnitz wurde heute früh ein in Polen zugelassener BMW X5 mit drei polnischen Insassen angehalten und kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass zu dem Pkw eine Fahndungsausschreibung wegen Diebstahl/Unterschlagung in Frankreich vorliegt. Der Fahrer gab an, den Pkw in Polen käuflich erworben zu haben. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an.

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