Einsatzstatistik des Rettungsdienstes 2010

22. Juli 2011 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Rheinland-Pfalz | Drucken

Innenminister Roger Lewentz hat die Einsatzstatistik für den Rettungsdienst und Krankentransport des vergangenen Jahres vorgelegt. „Diese Statistik spiegelt die Leistungen des Rettungsdienstes in den derzeit acht Rettungsdienstbereichen des Landes Rheinland-Pfalz wider. Von 142 Rettungswachen aus wurden mit über 500 Spezial-Fahrzeugen insgesamt über 820.000 Einsätze absolviert. Ergänzend dazu kam die Luftrettung über 6.800 Mal zum Einsatz. Damit hat der rheinland-pfälzische Rettungsdienst seine hohe Leistungsfähigkeit erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, sagte Lewentz.

Der Aufbau des rheinland-pfälzischen Rettungsdienstes mit acht Leitstellen, denen Rettungswachen zugeordnet sind, habe sich erneut bewährt. Eine weitere Verbesserung werde das System künftig erfahren, wenn in Rheinland-Pfalz nur noch so genannte „Integrierte Leitstellen“ vorgehalten würden. Derzeit bestünden lediglich noch zwei reine Rettungsleitstellen, die in den kommenden Jahren ebenfalls zu Integrierten Leitstellen umgewandelt würden. Bei diesen Integrierten Leitstellen laufen unter der Notrufnummer 112 künftig alle nicht-polizeilichen Hilfeersuchen auf. „Damit können künftig Zeitverluste vermieden und weitere Synergieeffekte genutzt werden“, so der Minister.

Der rheinland-pfälzische Rettungsdienst leiste seine Arbeit auf qualitativ hohem Niveau. Er sei flächendeckend präsent. „Örtliche Probleme, etwa im Bereich der Notarztversorgung, werden gezielt angegangen und zwischen den örtlich zuständigen Behörden, den Kostenträgern, den Krankenhäusern und letztlich auch der Landesregierung gelöst. Auch in Zukunft wird es in Rheinland-Pfalz eine flächendeckende Notarztversorgung geben“, sagte Roger Lewentz. Dafür dankte er den Sanitätsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst sowie der Bundeswehr in Koblenz und der Berufsfeuerwehr Trier für ihren Einsatz. Sein Dank gilt auch den Kostenträgern, die den Einsatz des Rettungsdienstes finanziell erst möglich machten.
Der Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz bedient sich ausgebildeter Notärzte sowie weit über 2.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnenn und Mitarbeitern, insbesondere Rettungsassistenten. „Daneben sind nach wie vor eine große Anzahl ehrenamtlich tätig. Gerade durch die Mitarbeit dieser Fachkräfte kommt es zur Reduzierung der hohen Kosten des Rettungsdienstes. Sicherheit kostet – aber sie muss und wird gewährleistet“, so der Innenminister.

Quelle: Innenministerium Rheinland-Pfalz

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