Steigende Versorgungskosten

20. Juli 2011 | Themenbereich: Beamten-Tarifrecht | Drucken

„Durch ständige, gebetsmühlenartige Wiederholung werden falsche Prognosen nicht irgendwann zu richtigen.“ Mit diesen Worten wies der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen am 20. Juli 2011 in Berlin aktuelle Äußerungen von Bernd Raffelhüschen, Volkswirt an der Universität Freiburg, zurück, nach denen die Pensionsaufwendungen bis zum Jahr 2020 auf einen Anteil von 20 Prozent an den gesamten Steuereinnahmen der öffentlichen Hand ansteigen sollen. Mit entsprechenden Berechnungen werden Raffelhüschen und der Bund der Steuerzahler in der Tagesschau von 20. Juli 2011 zitiert. Die einzige Quelle mit seriöser Datenbasis zu dieser Frage sei der letzte gemeinsame Versorgungsbericht für Bund und Länder.

Heesen: „Selbst die negativsten Prognosen gehen nur von einem Anstieg auf 14 Prozent bei den Ländern aus. Beim Bund und den Gemeinden sieht die Lage viel besser aus. Für den Gesamtstaat bedeutet das realistische Werte zwischen fünf und acht Prozent. Im Übrigen haben Bund, Länder und Gemeinden durch die Bildung von Versorgungsrücklagen vorgesorgt, was Herr Raffelhüschen offensichtlich ignoriert.“

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.