Keine rassistische Praxis in der Polizei Sachsen-Anhalt

18. Juli 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei empfindet die Vorwürfe der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“ als ungeheuerlich! In einer Pressemitteilung, die im Zusammenhang mit einer Versammlungslage im Anschluss an einen Verhandlungstermin vor dem Landgericht Magdeburg erstellt wurde, bezichtigt die Initiative die sachsen-anhaltische Polizei des Rassismus.

„Die Polizei in Sachsen-Anhalt kennzeichnet eine rassistische Kontrollpraxis, sie diskriminiert und provoziert Mitglieder der Initiative.“ (so die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh)

Unseren Beamtinnen und Beamten eine rassistische Kontrollpraxis zu unterstellen, in dem in rechtmäßige Maßnahmen der Polizei rassistische Hintergründe hinein interpretiert werden, ist an Schamlosigkeit nicht zu überbieten. Das gilt umso mehr, da erst kürzlich genau das Gegenteil durch eine externe Stelle aufgezeigt wurde. Die PD Nord bekam für ihr außergewöhnliches Engagement und ihren Einsatz für die Einhaltung der Menschenrechte eine Friedenstaube überreicht. Eine ganz besondere Ehre, die nur wenigen Personen und Institutionen zuteil wird.

Diese unhaltbaren Vorwürfe sind nicht hinnehmbar. Wer Amtsträgern solche negativen Ideologien unterstellt, dem muss man die Grenzen aufzeigen. Unsere Empörung über diese Äußerungen werden wir der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“ deutlich mitteilen.