Inspekteur der Streitkräftebasis, Vizeadmiral Wolfram Kühn, besucht das BBK

18. Juli 2011 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Vor dem Hintergrund der Strukturreform der Bundeswehr besuchte Vizeadmiral Wolfram Kühn das BBK und informierte sich über dessen Fähigkeiten. Besonderes Interesse bekundete er an den Aufgaben des Gemeinsamen Melde- und Lagezentrums von Bund und Ländern (GMLZ ), welches er auch besichtigen konnte.

Präsident Unger (rechts im Bild) stellt Vizeadmiral Kühn die Aufgaben des GMLZ vor Präsident Unger stellt Vizeadmiral Kühn die Aufgaben des GMLZ vorPrä­si­dent Un­ger (rechts im Bild) stellt Vi­zead­mi­ral Kühn die Auf­ga­ben des GM­LZ vor Quelle: Stein / BBK

Das BBK kooperiert eng mit der Bundeswehr und insbesondere dem Streitkräfteunterstützungskommando, das als Dienststelle dem Inspekteur untersteht, etwa im Bereich der Ausbildung, bei Übungen und allgemeinen Fragen der zivil-militärischen Zusammenarbeit (ZMZ). So werden an der BBK-eigenen Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) jährlich zwischen 150 und 200 Reservisten im Aufgabenfeld ZMZ für die Kreis- und Bezirksverbindungskommandos (KVK und BVK) ausgebildet. Ein weiteres Beispiel ist das ursprünglich von der Bundeswehr entwickelte Simulationsprogramm SIRA, welches vor wenigen Monaten an der AKNZ zur Verbesserung der Ausbildung in Betrieb genommen wurde.

Vizeadmiral Kühn seinerseits versicherte dem Präsidenten des BBK, Christoph Unger, im Gespräch, dass die Bundeswehr den zivilen Stellen mit einer schlagkräftigen „Heimatschutzkomponente“ trotz den Auswirkungen der Bundeswehrstrukturreform auch künftig im Rahmen der Amts- und Katastrophenhilfe bei Großschadensereignissen zur Seite stehen werde. Das gelte nicht nur für die „helfenden Hände“ sondern insbesondere auch für Spezialfähigkeiten z.B. im Bereich der Kommunikation und Information, aber auch beim ABC-Schutz. Dennoch werde die Reduzierung des Gesamtumfangs der Streitkräfte aber auch Folgen in diesem Bereich haben, die dann entsprechende Anpassungen erforderten, um auch weiterhin schnelle Hilfe leisten zu können.

Die Streitkräftebasis und das BBK werden auch in Zukunft vertrauensvoll kooperieren und diese Zusammenarbeit – angesichts der Veränderungen bei der Bundeswehr einerseits sowie den sich verändernden Rahmenbedingungen des deutschen Bevölkerungsschutzsystems andererseits – ausbauen.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.