Bundestagsabgeordnete erhöhen sich die Diäten

8. Juli 2011 | Themenbereich: BundeswehrVerband, Interessenvertretungen | Drucken

Zum Beschluss des Bundestages, die Abgeordneten-Diäten anzuheben, erklärt der Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberst Ulrich Kirsch: „Die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten zählt zu den wichtigsten und verantwortungsvollsten Tätigkeiten in der Bundesrepublik Deutschland. Es steht außer Frage, dass sie angemessen bezahlt werden muss. Die jüngsten Beschlüsse zur Diätenerhöhung sind aus unserer Sicht gerecht: Leistung muss sich lohnen.“ Kirsch weiter: „Gerechtigkeit ist keine Einbahnstraße! Auch die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die im Auftrag der Mitglieder des Deutschen Bundestages ihren lebensgefährlichen Dienst versehen, haben Anspruch auf eine angemessene Entlohnung.“

Dies gelte in gleicher Weise für die Beamtinnen und Beamten des Bundes, so Kirsch. „Die Menschen in der Bundeswehr haben kein Verständnis dafür, dass dieselben Abgeordneten, die sich nun eine Diätenerhöhung genehmigen, ihnen zur gleichen Zeit das versprochene Weihnachtsgeld vorenthalten.“

Die Abgeordneten des Bundestages haben beschlossen, ihre Bezüge in zwei Schritten von derzeit 7.668 Euro auf 8.252 Euro zu erhöhen.

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