Train the Teachers – Ausbildung für China

7. Juli 2011 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Zum zweiten Mal in diesem Jahr und zum fünften Mal seit Beginn des Projektes fand in China eine Ausbildung zukünftiger Trainer für Krisenmanagement statt. 21 Professoren der Chinese Academy of Governance (CAG) und verschiedener Provinzverwaltungsschulen kamen Anfang Mai an der Akademie in Peking zu der fast zweiwöchigen Veranstaltung zusammen.

Ausbildung zukünftiger Trainer für Krisenmanagement Train the Teachers – Ausbildung für ChinaAus­bil­dung zu­künf­ti­ger Trai­ner für Kri­sen­ma­na­ge­ment Quelle: BBK

Die Trainingsserie ist ein gemeinsames Projekt der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit dem der Aufbau eines Krisenmanagements auf Provinzebene in China unterstützt wird. Die Ausbildung erfolgt nach deutschem Muster, aber immer mit dem Ziel, das Erlernte auf chinesische Verhältnisse zu übertragen.
Schwerpunkte der Veranstaltungsreihe sind Methodik und Didaktik in der Krisenmanagementausbildung und das Anlegen und Durchführen von Planbesprechungen und Stabsübungen.

Die in 2010 begonnene Ausbildung erreichte nun im Mai mit der Durchführung einer Stabsübung einen Höhepunkt. Drei Mitarbeiter der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) waren nach Peking gereist, um die Ausbildung vor Ort durchzuführen.

Der Stab, besetzt mit Studenten der CAG, hat unter Anleitung der chinesischen Professoren Einsatzkräfte gelenkt und die tragischen Auswirkungen eines Grubenunglücks abgewendet.
Das Engagement aller Beteiligten hat über kulturelle Verschiedenheiten, unterschiedliches Hintergrundwissen und Sprachbarrieren hinweg die Veranstaltung zum Erfolg geführt. Nun liegt es an den chinesischen Teilnehmern, die gelernten Methoden und Verfahren noch weiter an das eigene System anzupassen.

Derzeit erstellen die Chinesen ein Handbuch zum Anlegen und zur Durchführung von Planübungen, in dem detailliert die deutschen Methoden und die bereits durchgeführten Anpassungen an das chinesische System ausführlich beschrieben werden. Dieses so genannte Lehrerhandbuch wird entsprechend fortgeschrieben und bietet so der chinesischen Seite die Möglichkeit, das Erlernte auch in die verschiedenen Provinzverwaltungsschulen zu tragen.

Eine Fortführung des Trainings ist für Oktober 2011geplant. Bis zu diesem Zeitpunkt werden die chinesischen Lehrer weitere Stabsübungen zu unterschiedlichen Szenarien erarbeiten sowie das Lehrerhandbuch fortschreiben.

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