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Hundeverordnung derzeit auf dem Prüfstand

Das hessische Innenministerium befasst sich seit geraumer Zeit intensiv mit der Anpassung der Hundeverordnung. „Um größtmögliche öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten, überprüfen wir derzeit, ob die derzeitige Regelung noch zeitgemäß ist“, stellte Innenminister Boris Rhein fest.

Deshalb fand neben einer schriftlichen Anhörung, schon am 15. Juni 2011, eine mündliche Experten-Anhörung auf Einladung des Innenministeriums statt. Gäste waren der Verband für das Deutsche Hundewesen, die Landestierärztekammer, der Kinderschutzbund, die Kommunalen Spitzenverbände, der Landestierschutzverband, der Tierschutzbeirat sowie die Landestierschutzbeauftragte. Die in diesen Tagen von der Tierschutzbeauftragten des Landes gestellte Forderung nach einer generellen Teilnahme der Hundehalter an einer Sachkundeschulung, kam vor drei Wochen genauso zur Sprache, wie die neuerdings von der Landtagsfraktion der BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN entdeckte Forderung nach einer Verpflichtung zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Hundehalter. Auch die in dieser Woche von der Opposition aufgebrachte Forderung nach Abschaffung der Rasseliste war Thema der Anhörung. Darüber hinaus war eine Kennzeichnungspflicht für alle Hunde Bestandteil der Gespräche.

Innenminister Boris Rhein: „Wir haben uns schon vor drei Wochen die vielschichtige Meinungslage und differenzierten Sichtweisen angehört. Derzeit werten wir die Gesprächsergebnisse aus. Hauptaugenmerk legen wir dabei auf die Prüfung ob und wie die Vorschläge gegebenenfalls umzusetzen sind. Das Ergebnis dieser Prüfung ist noch vollkommen offen.“