Innovationsoffensive 2015 der Polizei

1. Juli 2011 | Themenbereich: Niedersachsen, Polizei | Drucken

Bei der Polizei in Niedersachsen startet heute der bargeldlose Zahlungsverkehr landesweit. „Durch die Einführung des neuen Systems erhält die Polizei eine zeitgemäße technische Ausstattung. Sie wird in die Lage versetzt, notwendige Zahlungen (z.B. Verwarngelder, Sicherheitsleistungen oder Gelder zu Abwendung eines Haftbefehls) schneller und kundenfreundlicher abzuwickeln. Damit wird das Zahlen von Verwarngeldern mit Bargeld der Vergangenheit angehören“, sagte Innenminister Uwe Schünemann in Hannover. Bereits im Mai hatte der Minister das neue Verfahren im Zahlungsverkehr zusammen mit der Polizei der Presse vorgestellt.

„Dem betroffenen Bürger wird ein ihm aus dem Alltagsleben bereits bekannter und hier auch weitgehend selbstverständlich gewordener Service angeboten. Die Verschlankung der Verwaltungsabläufe (keine Bargeldkassen, keine aufwendigen Formulare und manuellen Listen) führt dazu, dass die Polizei sich verstärkt um ihre Kernaufgaben der Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfolgung und der Gefahrenabwehr kümmern kann“, so der Innenminister weiter.

Das System liefert darüber hinaus verlässliche Zahlen über Verwarnungen im Bereich der Verkehrsordnungs­widrig­keiten und ermöglicht es so, besser Brennpunkte zu erkennen und dort gezielte Maßnahmen zu planen und durchzuführen.

Nach Erkenntnissen aus anderen Ländern ist durch diese vereinfachte Zahlung mit einer erhöhten Akzeptanz und einer verbesserten Zahlungs­bereitschaft auf Seiten der Betroffenen zu rechnen.

Eine durchgeführte sechswöchige Pilotierung bei der PI Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel und dem Zentralen Verkehrsdienst Hannover hat bestätigt, dass das Technik einwandfrei läuft. „Die bargeldlose Zahlung stellt einen weiteren Schritt zur Verwaltungsvereinfachung bei der Polizei dar“, sagte der Innenminister.

Ab dem 01. Juli 2011 werden landesweit rd. 1412 mobile Geräte eingesetzt. Damit wird die Zahlung mittels Karte von jedem Streifenwagen aus und auf jeder Polizeiwache möglich.

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