Einstieg in ein Technikzukunftsprogramm II

1. Juli 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Wie die Gewerkschaft der Polizei (GdP) erfahren hat, steht einem Einstieg in ein Technikzukunftsprogramm II für die Polizei nichts mehr im Wege. „Die Grüne-Rote Landesregierung hat mit Innenminister Gall dem Einstieg in das erforderliche Technikzukunftsprogramm mit über 6 Millionen Euro die Tür geöffnet“, so der GdP-Landesvorsitzende, Rüdiger Seidenspinner.

„Der Nachholbedarf ist enorm“, so der GdP-Vorsitzende weiter.
Die Mängellisten der Dienststellen sind lang und der Fortschritt gerade in der Kriminaltechnik hat erheblich an Fahrt aufgenommen. Es gibt leider, so der GdP-Chef, keinen Bereich, der keine Investitionen erfordert.

Das fängt bei Spezialfahrzeugen an, reicht über EDV-Ausstattung und Schutzaus-rüstung z.B. der Bereitschaftspolizei und insbesondere des Sondereinsatz-kommandos und Mobilen Einsatzkommandos bis hin zur Kriminaltechnik , den Dienstgebäuden und Schießtrainingseinrichtungen.

„Es geht hier schon lange nicht mehr um die Kür bzw. was man gerne hätte, sondern um die Pflicht, also was man dringend benötigt“, so der GdP-Landesvorsitzende.

Deshalb ist dieser Einstieg ein klares Signal der neuen Landesregierung und es zeigt deutlich, dass man die Sorgen und Nöte der Polizei Ernst nimmt.

Für Seidenspinner ist und war immer klar, dass jahrelanges Sparen unterm Strich teuerer kommt als kontinuierliche Investition. „Das hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt“, so Seidenspinner weiter, „wer an der Polizei spart – spart an der falschen Stelle“.

Nun ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan, damit Zug um Zug die Ausstattung der Polizei mit den erforderlichen modernen Mitteln der Technik erfolgen kann.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.