Besorgniserregende Internetkriminalität konsequent bekämpfen

30. Juni 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

„Die besorgniserregende Entwicklung der Internetkriminalität muss konsequent bekämpft werden. Der Vorsprung der Cyber-Gangster darf nicht noch größer werden“, sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, anlässlich der Vorstellung der aktuellen Zahlen zum sogenannten Cybercrime heute in Berlin. Witthaut forderte eine Intensivierung der Präventionsmaßnahmen. Die Internet-User müssten besser aufgeklärt werden. Auch notwendige Investitionen in die Bekämpfung des Cyber-Crime dürften nicht auf sich warten lassen.
Internet-Verbrechern werde es oft zu leicht gemacht. Viele Nutzer des Internets würden zu unbedacht mit persönlichen Daten und Passwörtern umgehen. Der GdP-Vorsitzende: „Ein möglichst guter technischer Schutz des Rechners vor Angriffen aus dem Netz sowie eine gehörige Portion Vorsicht und Misstrauen gegenüber Online-Angeboten machen es Internetkriminellen schwerer, Schaden anzurichten.“

Die Einrichtung des Nationalen Cyber-Abwehrzentrums sei, so Witthaut, zwar ein wichtiger, dennoch nur erster Schritt zur wirksameren Bekämpfung von Attacken auf Netzwerke, Server und Datenbanken. Der GdP-Vorsitzende: „Die starke Bedrohung unserer weitgehend computergestützten Infrastruktur ist keinesfalls eine Zukunftsvision, sondern Realität. Witthaut: „Wer Cyber-Verbrecher nicht beharrlich verfolgt, riskiert fatale Folgen für die Bevölkerung.“

Auf den „Polizeitagen 2011″ zur Sicherheit in und mit Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) am heutigen Donnerstag in Kiel forderte Witthaut die Ausweitung spezieller Service- und Schwerpunktdienststellen für Internetkriminalität. Internet-Experten der Polizei sollen dort, so der GdP-Vorsitzende, flächendeckend und anlassbezogen die Ermittlungstätigkeiten der Meldestellen für Interkriminalität unterstützen.

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