Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für Herrmann

28. Juni 2011 | Themenbereich: Bayern, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Innenminister Joachim Herrmann hat heute aus der Hand des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hans-Peter Kröger, das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber erhalten. Kröger: „Das Feuerwehr-Ehrenkreuz ist Ausdruck des Dankes der Feuerwehren in ganz Deutschland für Bayerns unermüdlichen Einsatz um den Feuerwehrführerschein auch für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen.“ Herrmann dankte für die hohe Auszeichnung und versicherte: „Wir werden jetzt die für die Einführung des neuen Führerscheins im Landesrecht erforderliche Verordnung schnellstmöglich auf den Weg bringen. Die Verordnung soll möglichst noch vor der Sommerpause den Ministerrat passieren. Ich will, dass die neuen Feuerwehrführerscheine so schnell wie möglich erteilt werden können.“ Bei der Verleihung des Feuerwehr-Ehrenkreuzes in Silber war auch der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, Alfons Weinzierl, zugegen.

Bereits im Jahr 2009 wurde auf maßgebliche Initiative Bayerns der sogenannte „Feuerwehr-Führerschein“ für Einsatzfahrzeuge bis 4,75 Tonnen geschaffen. Für das Führen solcher Einsatzfahrzeuge genügt danach eine organisationsinterne Ausbildung und Prüfung. Eine entsprechende Regelung auch für Einsatzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen und Gespanne konnte mit dem damaligen SPD-Verkehrsminister aber nicht gefunden werden. Bayern blieb hier beharrlich und machte weiter Druck. Schließlich hat Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer einen bayerischen Gesetzesvorschlag weitgehend aufgegriffen, der mittlerweile auch von Bundesrat und Bundestag beschlossen wurde. Joachim Herrmann: „Die Ausbildung bei unseren Feuerwehren und Hilfsorganisationen weiß ich dabei in den besten Händen. Mit dem neuen Führerschein sichern wir dauerhaft die Einsatz- und Leistungsfähigkeit unserer ehrenamtlichen Helfer bei den Freiwilligen Feuerwehren, den nach Landesrecht anerkannten Rettungsdiensten, des Technischen Hilfswerks und sonstiger Einheiten des Katastrophenschutzes.“

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