Bund ergänzt Katastrophenschutz für 3,7 Mio. Euro

28. Juni 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

16 Löschgruppenfahrzeuge für den Katastrophenschutz wurden jetzt im Beisein von BBK-Präsident Christoph Unger und Vertretern des Bundesministeriums des Innern mit einer symbolischen Schlüsselübergabe dem Bundesland Baden-Württemberg überreicht. Vor dem Stadttheater Pforzheim nahm Innenminister Reinhold Gall die Löschgruppenfahrzeuge entgegen, die einen Gesamtwert von 3,7 Millionen Euro haben.

BBK-Präsident Unger und DFV-Präsident Kröger tragen sich in das Goldene Buch der Stadt Pforzheim ein Fahrzeugübergabe an BWBBK-Prä­si­dent Un­ger und DFV-Prä­si­dent Krö­ger tra­gen sich in das Gol­de­ne Buch der Stadt Pforz­heim ein Quelle: Hen­drik Rog­gen­dorf

Die Fahrzeuge sind Teil des Ausstattungskonzeptes des Bundes und ergänzen den Katastrophenschutz des Bundeslandes Baden-Württemberg. Ausgestattet und ausgeliefert hat die Fahrzeuge das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Die Löschgruppenfahrzeuge (LF-KatS) sind ein wesentlicher Bestandteil des Ausstattungskonzeptes des Bundes für den Katastrophenschutz, das 2007 von der Innenministerkonferenz verabschiedet worden ist. 2009 und 2010 hat Baden-Württemberg bereits insgesamt 49 neue Notfallkrankenwagen Typ B sowie einen Gerätewagen und einen Einsatzleitwagen für die Analytische Task Force erhalten.

Ein Löschgruppenfahrzeug verfügt über einen Löschwassertank mit 1000 Litern Wasser, zwei leistungsfähige Pumpen mit einer Förderleistung von rund 2000 Litern/Minute und mehr als 600 Meter Schlauchmaterial. Außerdem ist das Fahrzeug mit einer umfangreichen Spezialausstattung versehen. Aufgrund des Wassertanks und der vorhandenen Atemschutzgeräte können die neuen Fahrzeuge auch als Erstangriffsfahrzeuge bei Bränden bzw. im flächendeckenden Brandschutz bei Großschadenslagen eingesetzt werden. Mit dieser Ausstattung hat der Bund das Einsatzspektrum der Fahrzeuge verbreitert und entspricht damit einem Wunsch der Länder.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.