Innenminister stellt erste Verbesserungen in Aussicht

27. Juni 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Rund fünf Wochen nach seiner Amtsübernahme konkretisierte der neue Innenminister Reinhold Gall (SPD) seine Pläne für die aktuelle Legislaturperiode. In einem dpa-Interview stellte Reinhold Gall u.a. seine Absicht dar, den zurückliegend erfolgten Personalabbau in der Polizei zumindest teilweise rückgängig zu machen und strebt für nächstes Jahr bereits 1.200 Neu-Einstellungen gegenüber den bisherigen 800 an. Ein Anliegen, das den vielfachen begründeten Forderungen der Polizeigewerkschaften, aber auch der Polizeiführung entspricht.

Im Bereich der Technik wurde von ihm ein weiteres Handlungsfeld identifiziert, in dem sich in den letzten Jahren – sofern es nicht vertragliche Verpflichtungen z.B. aus Leasingprogrammen gab – nicht mehr viel bewegte und nach Bewertung des Innenministers ein Investitionsstau von rund 300 Millionen Euro aufgebaut hat.

Für den BDK sind hierbei Investitionen in die Kriminaltechnik ein besonderes Anliegen, um die notwendigen Qualitätsstandards der sichernden und auswertenden Kriminaltechnik zu gewährleisten, aber gleichermaßen auch durch den Ausbau der Kapazitäten zeitnahe Ergebnisse zu erhalten.

Ein notwendiges „Update“ sieht der BDK auch im Bereich der Cyberkriminalität und der Auswertung digitaler Spurenträger, um neben einer weiter notwendigen Qualifizierung der Sachbearbeiter auch die Rahmenbedingungen zur Bekämpfung dieses Deliktsfeldes mit seinen jährlichen Steigerungsraten zu haben.
Der BDK steht hier im Einklang mit Minister Gall, der die Aufrüstung bei der Technik in den Bereichen Internet- und Wirtschaftskriminalität als absolut notwendig bezeichnet.

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