Jetzt Internet-Abzocke stoppen

24. Juni 2011 | Themenbereich: Kriminalität, Sachsen | Drucken

»Der Weg ist frei, dass der Abzocke im Internet ein Riegel vorgeschoben werden kann. Mit der sogenannten Button-Lösung wird ein deutliches Mehr an Verbraucherschutz geschaffen«, begrüßte Verbraucherschutzministerin Christine Clauß die heutige Entscheidung des Europäischen Parlaments zur neuen Verbraucherschutz Richtlinie.

Bereits in ihrer Regierungserklärung im Jahr 2010 hatte Staatsministerin Clauß gefordert, Bestellungen im Internet über eine Doppelklick-Lösung sicherer zu machen. Zu oft wurde durch kriminelle Machenschaft versucht, Verbraucher in schwer erkennbare Abo-Fallen zu locken oder ihnen exorbitante Lieferkosten aufzubürden. »Nun muss zum Schluss einer Bestellung der gesamtpreis aufgeführt und durch den Kunden in einem gesonderten Vorgang bestätigt werden. Das sorgt im Netz für Sicherheit für die Verbraucher.«

Nun ist es am Bund, den entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg zu bringen. »Ich bin mir sicher, dass Bundesministerin Aigner umgehend handeln wird«, so Christine Clauß.