Dozentenverstärkung an der FHöV

22. Juni 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Rechtzeitig vor Beginn des neuen Studienjahrgangs für die Bachelor-Ausbildung bei der Polizei werden sieben weitere Polizeibeamte des höheren Dienstes als hauptamtliche Dozenten zur Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) versetzt. Alle sieben Dozenten waren bereits seit längerem als Dozenten auf Zeit zur Fachhochschule abgeordnet. Mit der Ausweitung der festen Dozentenstellen an der Fachhochschule folgt das Innenministerium einer Forderung der GdP, die seit längerem darauf gedrängt hatte, die Zahl der hauptamtlich Lehrenden im Fachbereich Polizei an den stark gestiegenen Bedarf anzupassen.
Die GdP begrüßt die Versetzung der bislang nur abgeordneten Dozentinnen und Dozenten an die Fachhochschule, sieht aber weiteren Handlungsbedarf. Nach ihren Berechnungen werden wegen der steigenden Anwärterzahlen und der Umstellung des Studiums auf den Bachelor-Abschluss im Fachbereich Polizeivollzugsdienst 21 hauptamtliche Dozentinnen und Dozenten benötigt. Mit den Versetzungen der sieben bislang nur abgeordneten Dozenten stehen jetzt zwar 17 statt der bislang 11 Kolleginnen und Kollegen der Hochschule dauerhaft als Dozenten zur Verfügung, das ist aber noch immer unterhalb des Bedarfs.

„Die Versetzung der zusätzlichen Dozenten an die Hochschule ist eine erfreuliche Entwicklung, aber sie ist immer noch nicht ausreichend“, so Volker Huß, zuständiges Vorstandsmitglied der GdP. Huß sieht auch deshalb weiteren Handlungsbedarf, weil neben den 1400 Direkteinsteigern, die am 1. September ihre Ausbildung als Polizeibeamtinnen und -beamten beginnen, über 300 Aufsteiger aus der ersten Säule hinzukommen. Wegen der in den kommenden Jahren erwartenden Pensionierungswelle bei der Polizei muss die Zahl der Neueinstellungen zudem spätestens ab 2015 erneut steigen.

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