Gewaltprävention: handeln statt reden

21. Juni 2011 | Themenbereich: Parteien, SPD | Drucken

Anlässlich der aktuellen Videobotschaft zum Thema Integration und Jugendkriminalität der Bundeskanzlerin erklärt die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks: Natürlich ist Jugendkriminalität und Gewalt ein Problem, das es nicht zu verharmlosen gilt. Sich hier wie Frau Merkel ausschließlich auf jugendliche Migranten zu fokussieren, wird der Realität nicht gerecht. Denn nicht nur ausländische, sondern auch deutsche Jugendliche begehen Straf- und Gewalttaten.

Frau Merkel wird jedoch erneut ihrem Ruf als reine Ankündigungskanzlerin gerecht, wenn sie zwar die Bedeutung von Gewaltprävention betont, aber ihre Politik eine andere Sprache spricht: So hat die schwarz-gelbe Bundesregierung unter anderem bei den „Soziale Stadt“-Projekten oder bei der Arbeitsmarktförderung, die vor allem sozial benachteiligten Jugendlichen eine Perspektive gegeben haben, drastisch gekürzt. Diese Kürzungen im sozialen Bereich konterkarieren das angebliche Ziel der Bundesregierung, Integration zu fördern.

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