Keine rassistische Praxis in der Thüringer Polizei!

20. Juni 2011 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Thüringen | Drucken

Diskreditierung der polizeilichen Arbeit. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter Landesverband Thüringen weist entschieden die Vorwürfe der Landtagsabgeordneten König ( DIE LINKE) zurück. In der Plenarsitzung am Freitag sprach sie von einer rassistischen Kontrollpraxis der Thüringer Polizei.

Woher nimmt die Abgeordnete König ihr Wissen? Wie, wo und wann hat sie beobachtet, dass Menschen mit anderer Hautfarbe häufiger kontrolliert werden?

Eine Abgeordnete des Thüringer Landtages sollte sich hüten eine solche pauschale Äußerung gegen die Polizei zu machen, ohne Anlass und ohne konkrete Fakten.

An dieser Stelle sei erinnert, dass auch die Thüringer Polizei ein Exekutivorgan des Thüringer Landtages ist und die Beamten/ -innen streng an Recht und Gesetz gebunden sind.

Das hohe Sicherheitsniveau in Thüringen beweist, dass die Polizei ihr Handwerk gut beherrscht.

Wir fordern die Abgeordnete König auf, ihre Vorwürfe konkret mit Fakten zu unterlegen, um sie prüfen zu können. Sollte Sie dies nicht tun können, erwarten wir eine Entschuldigung.

Diese Äußerung ist eine Diskriminierung der Thüringer Polizei!

Wir dulden keine rassistische Vorgehensweise in unserer polizeilichen Arbeit!

1 Kommentar
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  1. Na ganz so unrecht hat sie ja nicht, wir kontrollieren ja schon verstärkt nach äußeren Merkmalen, greifen am Bahnhof doch viel eher den Dunkelhäutigen raus, der offensichtlich nicht von hier stammt, als jemandem vom Schlage „typisch deutsch“. Ich glaub nicht, dass sie damit gemeint hat, dass wir Polizisten selber Rassisten sind, sondern dass diese Kontrollmaßnahmen an sich rassistisch sind, weil sie gezielt Menschen wegen äußerer Merkmale treffen.

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