FIFA Frauen-WM

20. Juni 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg | Drucken

In der Rhein-Neckar-Arena am Spielort Sinsheim werden vier Spiele der FIFA Frauen-WM 2011 ausgetragen, darunter das Spiel um Platz drei, das sogenannte „Kleine Finale“. Das Anfang 2009 fertig gestellte, moderne Fußball-Stadion mit direkter Verkehrsanbindung an die Autobahn A 6 bietet bei Spielen der Weltmeisterschaft bis zu 25.000 Zuschauern Platz. „Die Menschen in Baden-Württemberg freuen sich auf die FIFA Frauen-WM 2011 und hoffen, dass es wie schon bei der FIFA Männer-WM 2006 ein echtes Sommermärchen geben wird. Ich erhoffe mir dabei vor allem faire und interessante Spiele und drücke natürlich der Deutschen Nationalmannschaft die Daumen für einen weiteren Titelgewinn“, sagte Innenminister Reinhold Gall am Freitag, 17. Juni 2011, in Stuttgart.

Die Polizei Baden-Württemberg, die Feuerwehren, der Rettungsdienst und der Katastrophenschutz seien bestens vorbereitet und würden dafür sorgen, dass die WM für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis werde. „Ich erwarte heitere und friedliche Fußball-Partys und Veranstaltungen im ganzen Land. Deutschland und Baden-Württemberg werden sich der Welt einmal mehr als freundliche und offene Gastgeber präsentieren“, so Gall.

Für die vor allem nach Siegen der deutschen Mannschaft möglicherweise zu erwartenden Autokorsos werde die Polizei auf ihre bewährten Empfehlungen der WM 2006 zurückgreifen. „Wir wollen niemandem das Feiern und den Spaß verderben, aber Sicherheit geht in jedem Fall vor“, so Gall.

In Sinsheim – von der FIFA offiziell als „Host-City“ bezeichnet – wird es für die Dauer der FIFA Frauen-WM 2011 eine Fan-Meile geben. Die Polizei gehe von einem grundsätzlich anderen Publikum als bei den Fußball-Spielen der Männer aus. So würden vor allem Familien mit fußballbegeisterten Mädchen und jungen Frauen erwartet. Es gebe aktuell keinerlei Hinweise auf Störungen oder bevorstehende Ausschreitungen durch gewalttätige Problemfans. Falls diese wider Erwarten dennoch die WM-Spiele oder die Parallel-Veranstaltungen als Bühne für ihr szenetypisches Verhalten nutzen wollen, werde die Polizei sofort und konsequent einschreiten.

Die Polizeidirektion Heidelberg, die durch die Bundesliga-Spiele der TSG 1899 Hoffenheim über die notwendige Erfahrung bei Fußballeinsätzen verfüge, werde die Spiele und Veranstaltungen in Sinsheim begleiten und deren friedlichen Verlauf gewährleisten. Der Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Sinsheim als Host City hätten ein effektives Sicherheitskonzept erstellt, um bei Bedarf so schnell wie möglich Hilfe von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Katastrophenschutz bei medizinischen und sonstigen Notfällen zu gewährleisten.

Quelle: Innenministerium Baden-Württemberg

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