Starker Vertrauensbeweis für die DBwV-Spitze im Osten

17. Juni 2011 | Themenbereich: BundeswehrVerband, Interessenvertretungen | Drucken

Gestärkt mit einem klaren Votum der Mitglieder kann die Spitze des Landesverbandes Ost des Deutschen BundeswehrVerbandes den erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre fortsetzen. Bei der Landesversammlung in Magdeburg wurde der Amtsinhaber mit einem Traumergebnis bestätigt: Von den 208 stimmberechtigten Delegierten stimmten fast 94 Prozent für Hauptmann Uwe Köpsel. Auch sein Stellvertreter, Oberstabsfeldwebel a.D. Thomas Bielenberg, erhielt mit knapp 91 Prozent der Stimmen einen starken Vertrauensbeweis der Basis.

Die Landesversammlung stand ganz im Zeichen des 20-jährigen Geburtstages des Landesverbandes Ost im DBwV. „Wir sind ein starker und selbstbewusster Landesverband“, sagte Köpsel. „Werteorientiert, heimatverbunden, bodenständig – so wollen wir bleiben“, versprach der alte und neue Landesvorsitzende den mehr als 300 Anwesenden in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts.

Oberst Ulrich Kirsch gratulierte Köpsel zu seinem Erfolg. In seiner Rede an die Delegierten aus den Kameradschaften Ostdeutschlands wiederholte der Bundesvorsitzende des DBwV seine Forderung an die Bundesregierung, das Thema Afghanistan endlich zur Chefsache zu machen. Dabei seien nicht nur der Verteidigungsminister, sondern ebenso die Bundeskanzlerin und der Außenminister in der Pflicht. Kirsch appellierte: „Wer deutsche Soldaten in den Krieg schickt, schuldet ihnen eine regelmäßige Überprüfung der Grundlagen und Ziele des Einsatzes.“ Es sei aber fraglich, ob der Afghanistan-Einsatz im Bewusstsein der Politik wirklich eine zentrale Rolle einnimmt.

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