Spitzensportförderung bei der Bayerischen Polizei

17. Juni 2011 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

„Mein Ziel ist, ab 2012 mit einer Spitzensportförderung bei der Bayerischen Polizei zu starten“, verkündete Innenminister Joachim Herrmann am Rande seines  Besuches bei der Bundespolizeisportschule in Bad Endorf. Nachdem die Bundespolizei, der Zoll, die Bundeswehr wie auch der Großteil aller Bundesländer den Spitzensport seit Jahren fördern, erarbeitet das Innenministerium derzeit ein Konzept, zunächst zehn Polizeibeamtinnen oder -beamten zu fördern. Johann Peter Holzner, Vorsitzender des Deutschen Polizeisportkuratoriums, sieht hier „aus Sicht der jungen Athleten die Möglichkeit, bei der Polizei den Spitzensport und den Beruf zu vereinen.“

Herrmann zeigte sich gegenüber Bernd Brämer, Präsident der Bundespolizeiakademie, und Alfons Hopf, Leiter der Bundessportschule, beeindruckt, mit welcher Kompetenz die Spitzensportler in Bad Endorf betreut und trainiert werden: „Wir haben nicht vor, die Konzepte zu kopieren. Unsere Absicht war, uns über die Arbeit und die Erfahrungen der Bundespolizei zu informieren. Wir müssen uns nun selbst Gedanken dazu machen, auf welche Sportarten wir uns konzentrieren und wo wir unsere Schwerpunkte setzen wollen.“ Herrmann beabsichtigt dabei, auch sehr eng mit den Sportfachverbänden zusammenzuarbeiten.

Gerade bei der Bayerischen Polizei hat der Sport einen hohen Stellenwert. Bayerische Polizeispitzensportler werden gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen Vorbild sein und zum Sport animieren. „Kommendes Jahr befinden wir uns personell wieder in einer besseren Situation. Gerade mit Blick auf die Olympischen Winterspiele 2018 und unsere Bewerbung sehe ich eine Spitzensportförderung bei der Bayerischen Polizei als sehr wichtig an“, so Herrmann.

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