Besserer Informationsaustausch unverzichtbar in Cyberstrategie

16. Juni 2011 | Themenbereich: FdP, Parteien | Drucken

Zur heutigen offiziellen Eröffnung des Cyberabwehrzentrums in Bonn erklärt der IT-Sicherheits- und Internetexperte der FDP-Bundestagsfraktion Jimmy SCHULZ: Angesichts der Komplexität des Themas und insbesondere der Tatsache, dass bei vielen Hackerangriffen der Urheber unbekannt ist, ist ein besserer Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Behörden unverzichtbar. Die FDP-Bundestagsfraktion begrüßt deswegen das Cyberabwehrzentrum, das dafür eine Plattform bietet. Wichtig ist uns dabei, dass das Cyberabwehrzentrum einen reinen Informationsaustausch anbietet, keine neuen Kompetenzen verteilt und das strikte Trennungsgebot eingehalten bleibt.

Der EU-Rat fordert eine Mindeststrafe von fünf Jahren Haft für Hacker, die schwere Schäden anrichten. Statt die Strafen für unidentifizierbare Täter zu erhöhen, sollten wir unsere Ressourcen auf die Bekämpfung von Cyberkriminalität konzentrieren. Technologien zur Datenverschlüsselung und Kommunikationssicherheit sind verfügbar – müssen aber auch von Unternehmen und Bürgern mehr angewendet werden.
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