Facebook Partys verursachen mehr Arbeit für die Polizei

15. Juni 2011 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft beobachetet die zunehmende Zahl von sogenannten „facebook-Partys“ mit Sorge. Zu den Partys, die bundesweit meist über facebook spontan ins Leben gerufen werden und die tausende Jugendliche anziehen sollen, wird in vielen Fällen auch die Polizei hinzugerufen.
Es gab bereits mehrere Verletzte sowie Sachbeschädigungen.

DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt warnt vor den möglichen eskalierenden Folgen solcher Partys. „Die Partys können schnell außer Kontrolle geraten und dann sind Schwerverletzte nicht mehr ausgeschlossen. Die Kolleginnen und Kollegen, die bei solchen Feten für Ordnung sorgen sollen, fehlen in diesen Momenten an anderer Stelle. Es ist deshalb nicht ausgeschlossen, dass dringenden Notrufen nicht mehr sofort nachgegangen werden kann. Überdies sind die Kosten, die durch derartige Einsätze entstehen, enorm. Es ist zu überlegen, ob diese dem Einlader zu solchen Partys aufzuerlegen sind. Nicht zuletzt besteht die Gefahr, dass mit derartigen öffentlichen Aktionen die Anforderungen des Versammlungsrechts umgangen werden.

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