Sonderkommission gegen Autobrandstifter ist Aktionismus

14. Juni 2011 | Themenbereich: Berlin, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Vor dem Hintergrund, dass derzeit in Berlin beinahe täglich Pkw brennen, hat heute der Landesbezirksvorsitzende der GdP Michael Purper die Sicherheitspolitik des Senats schart kritisiert. „4000 Polizistinnen und Polizisten hat der Senat ‚eingespart‘. Die Beamtinnen und Beamten in Berlin sind die am schlechtesten bezahlten in Deutschland. Nach einem aktuellen Besoldungsvergleich mit dem Bund und den Ländern liegt der Besoldungsrückstand in Berlin zwischen 190 € und unglaublichen 700 € im Monat.
Die Auswirkungen dieser ‚Einsparungen‘ bei der Polizei werden jetzt deutlich erkennbar. Die eingesparten 4000 Polizisten fehlen auf der Straße.“

Er bezeichnete es als eine politische Fehlentscheidung, die Brandschutzstreifen in Berlin zulasten der Sicherheit der Fahrgäste im ÖPNV personell zu verstärken und dort die Einsatzkräfte ständig zu reduzieren.

Purper: „Das ist eine Verhöhnung der Opfer von Gewalt, die unter diesen brutalen Gewalttaten, denen sie unmittelbar und direkt ausgesetzt sind, teilweise ihr Leben lang zu leiden haben. Menschen zu retten und ihre Gesundheit zu schützen muss Vorrang vor dem Schutz von Sachwerten, die auch noch versichert sind, haben.“

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