Mitteldeutsche Zeitung kommt GdP-Forderung nach

12. Juni 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Im April erging die Forderung der GdP nach einer neuen Berichterstattung zu den Randalen im vergangenen Jahr in Bitterfeld. Damals kam es im Anschluss an ein WM-Spiel zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Mitteldeutsche Zeitung sprach damals von „prügelnden Bereitschaftspolizisten“ (siehe „Deutsche Polizei“ Juniausgabe).

Die neue Berichterstattung ist nun erfolgt (Mitteldeutsche Zeitung vom 11.06.2011). Das ist aber das einzig Positive. Die „Klarstellung“ entspricht bei weitem nicht den Vorstellungen der GdP.

Die monatelangen Ermittlungen gegen die „Fußballfans“ führten zu keinem Ergebnis. Die Aussagen seien zu widersprüchlich gewesen. Es ließ sich kein gemeinsames Agieren der Fans und damit kein Landfriedensbruch nachweisen. (Aussagen der Staatsanwaltschaft Dessau)

Waren die vorhandenen Videoaufnahmen etwa nicht ausreichend genug?

Der Landesvorsitzende Uwe Petermann bringt es auf den Punkt: „Es ist betrüblich, dass die Justiz nicht in der Lage ist, gegen Täter vorzugehen.“

An der Rechtmäßigkeit des Vorgehens der eingesetzten Bereitschaftspolizisten haben wir auch weiterhin keine Zweifel.

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