Stärkung der Medienkompetenz

6. Juni 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Das im Juli startende Projekt SpardaSurfSafe greift eine BDK-Forderung auf und will die Medienkompetenz von Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrern stärken.

Unter der Federführung der Sozialstiftung der Sparda-Bank Baden-Württemberg startet im Juli in Stuttgart in Kooperation mit dem Kultusministerium, der Stadt Stuttgart, dem Landesmedienzentrum, dem Staatlichen Schulamt sowie dem Regierungspräsidium ein Großprojekt, das in den nächsten Monaten rund 60.000 Schülern mehr Medienkompetenz vermitteln soll.

In Vorträgen und Workshops sollen Schülerinnen, Schüler und Eltern aber auch Lehrerinnen und Lehrer mehr über Datenschutz, Soziale Netzwerke und Sicherheit auf dem Computer und im Internet lernen. Ziel ist das „Webitur“, welches den Reifegrad für Internetkompetenzen widerspiegeln soll.

Das „Webitur“ gliedert sich hierbei in sechs Themenfelder:

  • Soziale Netzwerke
  • Musik und Filme
  • Privatsphäre und Datenschutz
  • Sicherheit am PC und Handy
  • Chat und Mail
  • Cybermobbing

„Wir freuen uns, dass mit diesem Projekt eine BDK-Forderdung augegriffen wird und Bewegung in die Sache kommt. Um der stetig zunehmenden Internetkriminalität zu begegnen, ist es auch elementar wichtig, dass Internetnutzer die Tücken und gefahren des Internets kennen und richtig damit umgehen gehen können.“ begrüßt der baden-württembergische BDK-Vorsitzende Manfred Klumpp das Projekt.

Aus ihrer praktischen Erfahrung heraus setzen sich die Kriminalisten im BDK sich seit langem für eine Förderung der Medienkompetenz ein, um neben den Möglichkeiten, die das Internet bietet, auch mit den Risiken umgehen zu können.

Der BDK hat dabei auch immer wieder ganz praktische Handlungsalternativen aufgezeigt, wie z.B.

den „8. Sinn“ analog dem aus dem TV bekannten „7. Sinn“ zur Verkehrserziehung zurückliegender Jahre oder die frühzeitige Einführung eines Faches „Medienkompetenz“ an den Schulen.

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