40 Jahre Verkehrsinformationen

25. Mai 2011 | Themenbereich: Bayern, Verkehr | Drucken

Innenministerium, Bayerischer Rundfunk und ADAC vereinbaren noch bessere Zusammenarbeit bei Verkehrsinformationen – Joachim Herrmann: „Genaue Verkehrsinformationen für staufreie Straßen wichtig – optimaler Datenaustausch wird gewährleistet“

Das Innenministerium, der Bayerische Rundfunk und der ADAC haben heute bei der Jubiläumsfeier zum 40-jährigen Bestehen der Verkehrsredaktion des Bayerischen Rundfunks eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Mit ihr soll der Austausch von Verkehrsinformationen noch weiter verbessert werden. Innenminister Joachim Herrmann: „Der Verkehr auf unseren Straßen wird in Zukunft noch weiter zunehmen. Für einen staufreien Verkehr kommt es dabei nicht nur auf eine gute Verkehrsinfrastruktur mit gut ausgebauten Straßen an. Wichtig ist vielmehr auch eine bestmögliche Versorgung der Verkehrsteilnehmer mit Verkehrsinformationen.“ Die Kooperationsvereinbarung setze genau hier an und sehe einen umfassenden Verkehrsdatenaustausch zwischen Innenministerium, Bayerischem Rundfunk und ADAC vor. Ebenso sollen moderne, digitale Verbreitungswege verstärkt genutzt werden, um die Verkehrsteilnehmer zu informieren. Der Innenminister: „Wir alle haben das gleiche Ziel. Wir wollen, dass der Ver!
kehr auf unseren bayerischen Straßen möglichst reibungslos und sicher fließt.“

Das Innenministerium verfolgt schon seit Jahren innovative Lösungsansätze, wenn es um den freien Verkehr auf Bayerns Straßen geht. Hierbei setzt es auf intelligente Verkehrssysteme wie etwa die Verkehrssteuerung mit Verkehrsbeinflussungsanlagen auf den hoch belasteten bayerischen Autobahnen. Zu einem modernen Verkehrsmanagement gehört aber auch eine hochwertige und genaue Verkehrsinformation. Herrmann: „Das Innenministerium, der ADAC und der Bayerische Rundfunk haben jeweils eigene Quellen, aus denen sie ihre Verkehrsinformationen beziehen. Wir werden jetzt die Verkehrsdaten aus sämtlichen Quellen zusammenführen. Damit bekommen wir einen noch genaueren Überblick über die Verkehrssituation und können die Verkehrsteilnehmer noch aktueller und zuverlässiger informieren.“

Bei der Verkehrsinformation werden auch neue Technologien eine große Rolle spielen und eine noch genauere Information der Autofahrer ermöglichen. Hierzu gehört etwa die Verwendung von Transport Protocol Experts Group (TPEG), das Verkehrsinformationen auf digitalen Verbreitungswegen oder dem Internet überträgt. Die Verkehrsteilnehmer können so schnellstmöglich Informationen über Gefahrenstellen, über Staulängen oder mögliche Zeitverluste durch Stau erlangen. Daneben wird die Verkehrsinformation durch den Verkehrsfunk aber weiterhin zentrale Bedeutung haben. „Wenn wir die künftigen Herausforderungen des Verkehrs bewältigen wollen, müssen wir neue Wege gehen und vernetzt denken. Die heute vereinbarte Zusammenarbeit zwischen Innenministerium, Bayerischem Rundfunk und ADAC ist hier ein wichtiger Schritt, so Herrmann.“

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