Sachsens Polizei hat 60 neue Kommissaranwärter

20. Mai 2011 | Themenbereich: Polizei, Sachsen | Drucken

60 Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärter wurden heute Vormittag in Leipzig im Beisein von Innenminister Markus Ulbig vereidigt. Den Diensteid nahm Landespolizeipräsidenten Bernd Merbitz ab.

Die 16 Frauen und 44 Männer gehören zum 18. Studienjahrgang der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH).

Innenminister Markus Ulbig zu den jungen Polizisten:
„Der Freistaat und seine Bürger legen große Hoffnungen in Sie. Aber auch Sie erhoffen sich einiges vom Polizeiberuf. Kaum ein anderes Berufsfeld verspricht im Alltag so viel Abwechslung, Verantwortung und Lebensnähe. Es ist ein Beruf, der nach starken Persönlichkeiten verlangt. Als Polizistin und Polizist werden Sie später in erster Linie Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger sein. Darüber hinaus sind Sie jedoch zugleich auch Vorbild, Vertrauens- und Respektsperson.“

Die heute vereidigten Kommissaranwärter sind Teil des Verjüngungsprozesses in der sächsischen Polizei. Bis zum Jahre 2020 sollen jährlich 300 ausgebildete Polizisten eingestellt werden.
Seit Einführung der Polizeikommissaranwärter-Ausbildung im Jahre 1995 haben 714 junge Menschen, davon 266 Frauen, das Studium in Rothenburg/OL. aufgenommen.

Hintergrundinformation:
Die Polizeikommissaranwärter starten ihre Berufsausbildung zur Polizistin/zum Polizisten sofort in der Laufbahnebene gehobener Polizeivollzugsdienst. Vor Studienbeginn an der Hochschule absolvieren sie deshalb ein sechsmonatiges Vorstudium an der Polizeifachschule der Bereitschaftspolizei in Leipzig.

Vor der im Alten Rathaus stattfindenden Vereidigung wurde in der Thomaskirche ein ökumenischer Gottesdienst abgehalten.

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