Allen Opfergruppen wirksam und gleichermaßen helfen

20. Mai 2011 | Themenbereich: Parteien, SPD | Drucken

Zu den vom stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Arnold Vaatz in einer Pressemitteilung erhobenen Vorwürfen erklären die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Dagmar Ziegler, die familienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks und die zuständige Berichterstatterin Marlene Rupprecht: Es ist nicht richtig, dass die SPD-Bundestagsfraktion verschiedene Opfergruppen gegeneinander ausspielen und eine Opfergruppe vorrangig bei Hilfsmaßnahmen behandeln will. Selbstverständlich muss allen Opfern von Misshandlungen wirksam, gleichermaßen und diskriminierungsfrei geholfen werden.

Leid und Unrecht erlitten Kinder und Jugendliche in Heimen in der Bundesrepublik sowie in der ehemaligen DDR. Unrecht widerfuhr Kindern und Jugendlichen auch in Behinderteneinrichtungen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dieses Leid muss gleichermaßen aufgearbeitet und rehabilitiert werden. Selbstverständlich müssen alle Opfergruppen einen gleichwertigen Zugang zu Beratung, materiellen und finanziellen Hilfen haben.

Der Runde Tisch „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ hat das Leid und Unrecht ehemaliger Heimkinder in der Bundesrepublik behandelt und Lösungsvorschläge unterbreitet. Diese Vorschläge müssen Anknüpfungspunkt für Lösungen sein, die weitere Opfergruppen einbeziehen. Dafür setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion ein.

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