DPolG begrüßt schnelle Entscheidung des Innenministers

16. Mai 2011 | Themenbereich: Brandenburg, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft, Landesverband Brandenburg, hat in einem Gespräch mit dem Innenminister des Landes Brandenburg, Herrn Minister Dr. Woidke, die Entscheidung zur Struktur der Polizei grundsätzlich begrüßt. Auch wenn weiterhin zu beweisen sein wird, dass die Polizei zukünftig mit 1.900 Bediensteten weniger noch funktionieren kann, sind die wesentlichen Kernfunktionen zumindest zunächst gesichert.

Nicht nur, dass mit den Revierleitern Ansprechpartner für die Kommunen in der Fläche des Landes erhalten bleiben, sondern auch die Unterstellung des Landkreises Uckermark an die Polizeidirektion Ost ermöglichen eine effektive Polizeiarbeit. Hierdurch können Schnittstellen verringert werden. „Die Einheit der örtlichen Zuständigkeiten bei der Wasserschutz- und Autobahnpolizei zwischen dem Barnim und der Uckermark als eine Region trägt dazu bei, dass innerdienstliche Abläufe vereinfacht werden können. Zudem folgt diese Entscheidung auch den bisherigen Erfahrungen der Bediensteten vor Ort, die bei der Bekämpfung der Grenzkriminalität tätig sind“, so der Landesvorsitzende der DPolG, Michael Werner.

Die Entscheidung für Falkensee als Sitz der Polizeiinspektion für den Landkreis Havelland, folgt der aktuellen und den künftigen polizeilichen Belastungszahlen in der Umgebung von Falkensee. „Polizei muss dort ihre Schwerpunkte haben, wo die Menschen leben. Damit ist es auch folgerichtig, dass alle bisherigen Polizeistandorte, außer die Polizeiwache Babelsberg, erhalten bleiben und es keine Verringerung bei den Stellen der Revierpolizei gibt. Die Polizei bleibt so weiterhin präsent für den Bürger vor Ort, womit Einschnitte beim Sicherheitsgefühl vermieden werden“, so Werner.

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